Dienstag, 20. Mai 2008

Stillen macht intelligent.

Stillen macht intelligent.
Kinder, die in den ersten Lebensmonaten ausschließlich gestillt werden, verfügen später offenbar über eine höhere Intelligenz als diejenigen, die mit Fertignahrung gefüttert werden.

Schon frühere Studien konnten zeigen, dass gestillte Kinder später besser in IQ-Tests abschneiden. Allerdings wurden hier Mütter, die sich bewusst für das Stillen entschieden, mit denjenigen verglichen, die sich dagegen entschieden. Dies könnte auch mit anderen Verhaltensweisen dem Kind gegenüber einhergehen.

Michael Kramer von der McGill University in Montreal (Kanada) und Kollegen versuchten es deshalb mit einem anderen Ansatz: In die Studie bezogen sie 31 Geburtskliniken in Belarus mit ein. Diese hatten randomisiert entweder ein spezielles Programm zur Förderung und Unterstützung des Stillens eingeführt oder behielten ihre bisherigen Abläufe bei.

Durch das Förderprogramm konnte die Rate der stillenden Mütter erheblich erhöht werden (43,3 Prozent gegenüber 6,4 Prozent in der Kontrollgruppe) und so offenbar verschiedene Gesellschaftsschichten angesprochen werden.

Insgesamt werteten die Forscher die Daten von 13.889 Kindern aus, 7.108 davon aus den geschulten Kliniken. Im Alter von 6,5 Jahren absolvierten alle einen Intelligenz-Test (Wechsler Abbreviated Intelligence Scale).
Vor allem verbale Fähigkeiten besser ausgeprägt

Dabei schnitten die gestillten Kinder allgemein 5,9 Punkte besser ab als die nicht-gestillten. Bei den verbalen Fähigkeiten zeigte sich eine Verbesserung um 7,5 Punkte, bei den non-verbalen eine von 2,9 Punkten. Zudem hatten die gestillten Kinder auch signifikant besserer Schulnoten im Lesen und Schreiben.

Der Zusammenhang erscheine kausal, schreiben die Autoren. Unklar sei jedoch, ob es bestimmte Komponenten in der Muttermilch sind, die die Gehirn-Entwicklung beeinflussen (hier kämen langkettige Fettsäuren oder IGF-1 [Insulin-like Growth Factor 1] in Frage) oder ob die Kinder eher von der körperlichen und sozialen Interaktion profitieren.

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Wolfgang Conzelmann
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Donnerstag, 6. März 2008

Sex gegen Infarkt


Briten beugen mit "Sexercise" Herzinfarkten vor


LONDON (Smi). Ein Fitnessprogramm der besonderen Art empfiehlt der britische Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) den Briten: Sie sollen täglich Sex haben, um Herzinfarkten vorzubeugen, verschreibt der National Health Service einem Bericht des Senders BBC zufolge dem Volk.
"Sexercise" wirke präventiv gegen Herzerkrankungen sowie Krebs und verlängere das Leben, so der NHS.

Die Endorphine, die beim Orgasmus freigesetzt werden, stimulierten das Immunsystem und ließen die Sorgenfalten nicht noch tiefer werden. "Sex aktiviert jede Muskelgruppe, lässt Herz und Lungen hart arbeiten und verbrennt etwa 300 Kalorien pro Stunde", heißt es wörtlich.
Dabei sei dieses Work-out viel lustvoller als beispielsweise einmal um den Block zu joggen oder sich täglich Sit-ups abzuringen. "Die vermehrte Produktion von Östrogen und Testosteron hält Ihre Knochen sowie Muskeln gesund und Sie fühlen sich fabelhaft - innerlich wie äußerlich."


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Dienstag, 4. Dezember 2007

Krank mit Tabletten oder gesund durch Vernunft!



Mindestens jede zweite Herzkrankheit wäre vermeidbar.

Was die neue Leitlinie zur Prävention kardiovaskulärer Krankheiten verspricht, ist für Prof. Helmut Gohlke „ein wahrhaft lohnenswertes Ziel“: Krankheit und Tod ohne Tabletten vermeiden.

Wer das Rauchen aufgibt, kann sein kardiovaskuläres Risiko annähernd halbieren: Jede Zigarette verkürzt das Leben um fast 30 Minuten. Foto: Archiv 04.12.07 - Die von mehreren Fachgesellschaften respektive Berufsverbänden gemeinsam verabschiedete Leitlinie soll Ärzten das Blättern in unterschiedlichen Leitlinien ersparen", erläutert Gohlke federführend für die Autorengruppe. Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weiterhin die häufigste Ursache für vorzeitige Invalidität und Tod. Der Patient, so formuliert es die Leitlinie, hat einen Anspruch darauf, über ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgeklärt zu werden, um beeinflussbare Risiken abschwächen oder ausschließen zu können. Die neue Leitlinie hilft Ärzten, bei ihren Patienten die klassischen Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen richtig
einzuschätzen. So finden sich Kapitel zu den Themen
Rauchen,
körperliche Aktivität,
Ernährung,
Übergewicht und
Adipositas,
Fettstoffwechselstörungen,
arterielle
Hypertonie,
Glukosestoffwechsel,
Thrombozyten-Aggregationshemmer,
Hormonersatztherapie und zu
psychosozialen Risikofaktoren.
Für jeden Risikofaktor ist ein abgestuftes Vorgehen vorgesehen. Zuerst sollte der Lebensstil umgestellt werden, an zweiter Stelle steht die medikamentöse Therapie. Wenn bereits eine KHK besteht, ebenso nach Schlaganfällen und bei peripheren Gefäßerkrankungen ist das kardiovaskuläre Risiko am höchsten. Hier ist neben dem Ändern des Lebensstils immer auch medikamentöse Therapie erforderlich.
Welcher Risiko-Score ist im Einzelfall der beste?In der neuen Leitlinie werden verschiedene Risiko-Scores miteinander verglichen: Der auf deutsche Verhältnisse umgerechnete Score der European Society of Cardiology (ESC) betont etwas stärker die Hypertonie-abhängigen Endpunkte, der PROCAM-Algorithmus mehr die Cholesterin-assoziierten Risiken. Das CARRISMA-System berücksichtigt zusätzlich die negativen und positiven Einflüsse von Lebensstilfaktoren wie Adipositas oder auch Sport. Je nach Risikoprofil könne man das am besten passende Score-System wählen, resümiert Gohlke. "Wichtig ist, dass überhaupt eine Risikostratifikation durchgeführt wird" - bei jedem über 45-jährigen Patienten mit mehr als einem Risikomerkmal.ÄP-HINTERGRUNDDiese Institutionen waren beteiligtDie Leitlinie ist eine aktuelle Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Zusammenarbeit und im Konsens mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK), der Hochdruckliga, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Arterioskleroseforschung sowie dem Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin.

Dienstag, 27. November 2007

Profit steuert Antibiotikaentwicklung bzw. verhindert sie!



Hilflos bei Infektionen?

Antibiotika verlieren ihre Wirksamkeit.

Dr. Alexander von Paleske - Anfang November berichteten die Medien über eine Untersuchung des Robert Koch Instituts in Berlin. In der Studie wurde eine Zunahme von Resistenzen gegen gängige Antibiotika in deutschen Kliniken festgestellt. So sind z.B die häufigsten Erreger der ausserhalb einer Klinik erworbenen Lungenentzündung, nämlich Pneumokokken, schon in 17% resistent gegen die häufig verwendeten Macrolidantibiotika. Eine knappe Verdoppelung gegenüber dem Jahr 1999.

Viel schlimmer sieht es in den Kliniken selbst aus. Dort breiten sich multiresistente Keime durch den starken und oftmals ungezügelten Verbrauch von hochpotenten Antibiotika aus, oftmals gefördert durch mangelnde Hygiene des Krankenhauspersonals wie z.B. ungenügendes Händewaschen. Hier ist sind vor allem die resistenten Staphylokokken, auch MRSA (Methicillin Resistant Stapylococcus Aureus) zu nennen.

In einigen Kliniken in Grossbritannien beispielsweise beträgt die Resistenz bereits 50% aller Proben, die Staphylokokken als Erreger enthalten.

Damit bestätigt das Robert Koch Institut nur, was bereits in anderen Ländern ebenfalls festgestellt und publiziert wurde: Die Antibiotikaresistenz ist weltweit auf dem Vormarsch.

Auch Erreger von Geschlechtskrankheiten werden resistent.

Im Mai berichtete die hochangesehene Medizinzeitung „Lancet“, das US amerikanische Centre for Disease Control, CDC, empfehle nicht länger die Behandlung der Gonorrhö mit Fluorchinolonen (Ofloxacin, Ciprofloxacin u.a.)

Die Fluorchinolone kamen Mitte der 80er Jahre auf den Markt und insbesondere das Ciprofloxacin beeindruckte durch seine enorme Wirksamkeit gegen ein ganzes Spektrum von Problemkeimen. Im Jahre 1993 wurde es dann auch zur Behandlung der Gonorrhö eingesetzt, nachdem Penicilline ihre Wirksamkeit eingebüsst hatten und Fluorchinolone den Vorteil der Tabletteneinahme hatten.

Aus, vorbei. Bis zu einem Viertel der Isolate sind mittlerweile gegen diese Chinolone resistent, bis zum Jahre 2001 waren es erst 1%. Gleichzeitig kam es international zu einem Anstieg von Geschlechtskrankheiten wie Gonorrhö und Syphilis, in einigen Risikogruppen lag der Anstieg zwischen 1997 und 2003 bei 1.400%.

Damit bleiben zur Behandlung der Gonorrhoe nur noch die als Injektion verfügbaren Cefalosporine der 3. Generation. Das ist besonders katastrophal, weil es dann keine Reservemedikamente zur Behandlung mehr gibt und neue Antibiotika nicht in Sicht sind.

Tiermast als Resistenzschrittmacher .

Eine der Hauptursachen für die sich ausbreitende Antibiotikaresistenz lag auch in dem weitverbreiteten Einsatz in der Tiermast, der in Europa erst im Jahre 2006 gestoppt wurde. Ein unglaubliches Versagen der Politiker.

Wie sehr Resistenzen durch den Nichteinsatz in der Tierfütterung verhindert werden können, zeigt das Beispiel Australien. Dort war der Einsatz der Fluorchinolone in der Tierfütterung verboten. Das Resultat war eine extrem niedrige Resistenzrate, wie eine Untersuchung aus Jahre 2006 zeigte.

Aber auch im Obstbau soll - so verlangen es die Schweizer Obstbauern - das Antibiotikum Streptomycin im Kampf gegen den Feuerbrand eingesetzt werden.

Der Obstverband steht nach wie vor hinter dem von einem Pflanzenschutzmittelhersteller Mitte Jahr eingereichten Gesuch für den Einsatz von Streptomycin. Nach wie vor sei kein anderes Mittel mit einem ähnlich hohen Wirkungsgrad bekannt. Auch das kürzlich vorgestellte Hefepilzpräparat Blossom Protect stelle derzeit keine Alternative zu Antibiotika dar, liessen die Obstbauern in einer Presseerklärung verlauten.

Pharmaforschung konzentriert sich auf chronische Erkrankungen.

Die goldenen Jahre der Antibiotika Entwicklung, die mit Entdeckung des Penicillins und des Prontosils ihren Anfang nahmen, sind vorbei.

Ihren Höhepunkt erreichten sie mit der Entwicklung der Cephalosporine der 3. Generation wie des Cefotaxims durch die nicht mehr existierende Firma Hoechst im Jahre 1979, ein Antibiotikum mit einer fantastischen Wirksamkeit gegen fast alle Krankenhaus-Problemkeime, von den Staphylokokken abgesehen.

Auch hier heisst es: Vorbei. Der weitverbreitete und oftmals unkritische Einsatz hat auch hier zu erheblichen Resistenzen geführt. Ebenfalls die Chinolone oder Gyrase-Hemmer, die bereits erwähnt wurden.

Mit der Entwicklunge der Peneme ist diese Entwicklung zum Abschluss gekommen. Neue Antibiotika befinden sich nicht in der Pipeline der forschenden Pharmaindustrie. Damit lässt sich einfach nicht genug Geld verdienen.

Die Entwicklung eines Medikaments kostet 500 Millionen US Dollar, 8 von 10 Medikamenten schaffen es nicht bis zum Verbraucher, oftmals wegen der unakzeptablen Nebenwirkungen.

Zum Vergleich: die Entwicklung von Cefalosporinen der 3. Generation bewegte sich im Bereich von 50 Millionen US Dollar.

Entwicklungskosten, die im Bereich von mehreren Hundert Millionen Dollar liegen lohnen sich beispielsweise bei Krebserkrankungen, wo es zum mehrfachen Einsatz bei demselben Patienten kommt (mehrere Therapiezyklen), oder wie bei chronischen Erkrankungen (Diabets, Rheuma) zum Dauereinsatz und nicht wie bei den Antibiotika für nur wenige Tage.

Wege aus dem Dilemma.

Krankenhaushygiene, zurückhaltendes Verschreiben von Antibiotika etc sind oft genug genannt worden, um die Resistenz unter Kontrolle zu halten, Verbesserungen sind oftmals möglich. Und die Neuentwicklung von Antibiotika unter anderem auch gegen Tuberkulose ist dringend erforderlich. Bestimmte Erkrankungen sind vermeidbar. Dazu gehören ganz besonders die Geschlechtskrankheiten.

Erinnert sei daran, dass es in China in den 50er Jahren gelang, Geschlechtskrankheiten, insbesondere die Syphilis, auszurotten. George Hatem, legendärer Arzt, auch als „Peoples Doctor“ bezeichnet, schloss in Beijing nach der Machtübernahme durch Mao mehr als 244 Bordelle in weniger als 48 Stunden. Anschliessend kam es zu einer breiten Behandlung von Geschlechtskrankheiten.

Mittlerweile ist in China die Syphilis wieder auf dem Vormarsch. Die Inzidenz stieg von 0,5 Fallen per 100.000 im Jahre 1993 auf 5.7 per 100.000 im Jahre 2005. Tendenz: Weiter rapid ansteigend. Der Preis der Freiheit? Aber ein vermeidbarer Preis.



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